Personensuchhunde

SMEDDS hat aktuell drei Hundeführer mit vier ausgebildeten Personensuchhunden (2 Bloodhounds, 1 Malinois, 1 Pointer-Podenco) im Einsatz. Die Hunde suchen beim "mantrailing" nicht die Fährte sondern folgen dem Individualgeruch der Person. Meistbekannt für Mantrailing ist der Bloodhound:

Seine Geschichte lässt sich bis ins 8. Jahrhundert zurückverfolgen, als er erstmals als grosser Jagdhund in den (heute belgischen) Ardennen in Erscheinung trat... Diese waren nicht nur wegen ihrer Grösse, den langen Ohren und ihrem unübertroffenen Spürsinn bekannt und beliebt, sondern auch wegen ihrer Fähigkeit und dem Willen auf einer kalten Spur bis zum Auffinden des entsprechenden Hirsches zu bleiben und sich dabei nicht von anderen frischen Wildfährten ablenken zu lassen. Anders als die anderen Laufhunderassen jagt er nicht im hirarchischen Rudel sondern individuell oder strategisch...

Der Bloodhound wurde mehr und mehr als Polizeihund eingesetzt und auf dem englischen Kontinent so geschätzt, dass die Weigerung eines Hausbesitzers, einen arbeitenden Bloodhound durch sein Grundstück und Haus gehen zu lassen, als Geständnis galt.

In den USA ist er bis zum heutigen Tag der Partner von Polizei und Rettungsmannschaft und wird zum Aufklären von Verbrechen und Auffinden von vermissten Personen eingesetzt. In vielen Staaten der USA wird die Identifizierung eines Verbrechers durch einen Bloodhound als Beweismittel vor Gericht akzeptiert. Allerdings muss der Hundeführer beweisen können, dass er ein ganz spezifisches Training durchlaufen hat und bewiesen hat, dass er diese Arbeit erfolgreich ausüben kann.

Seit zirka 10 Jahren wird der Bloodhound auch,ausgehend von der Schweiz, wieder zunehmend als Polizei – und Fährtenhund verwendet, allerdings als Mantrailer und nicht als Fährtenhund im klassisch sportlichen Sinn. (Copyright© NBAS Switzerland)

Unsere Personensuchhundeteams sind neu über die Notrufnummer 079 678 70 60 erreichbar.